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An der Autobahnabfahrt Tarp fahren Sie
in Richtung Sörup bis Sterup, dort
links ab nach
Steinbergkirche, dann rechts ab auf die B 199 Richtung Gelting.
Lehbek
liegt direkt an der B199 vor Gelting. |
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Lange bevor die
Herzogtümer Schleswig und Holstein per Bindestrich geeint wurden,
entstanden die Symbole für die beiden Landesteile. Schleswig übernahm
die Löwen des dänischen Lehnsherren. Drei davon zieren noch heute das
Staatswappen unseres nördlichen Nachbarn. Als Zeichen, daß die
Schleswiger Löwen nur für einen Teil des Königreiches standen, wurde ein
im Mittelalter übliches Verfahren gewählt, man "minderte" das Wappen der
Herrschaft. Aus den drei dänischen wurden so die zwei schleswigschen
Löwen. Auch in Holstein prangte ursprünglich ein Löwe im Wappen der
Schauenburger. Seit Anfang des 12. Jahrhunderts verschwand er jedoch aus
dem Wappen. Im überlieferten Siegel blieb nur der gezackte Rand des
Schildes. Er erinnerte an die Form eines Nesselblattes. Als solches
wurde er schließlich gedeutet. Löwen und Nesselblatt kamen erstmals 1386
im Wappen Gerhards VI. zusammen, als der holsteinische Graf von der
dänischen Königin Margarethe auch mit dem Herzogtum Schleswig belehnt
wurde. Das Wappen war jedoch noch in vier Felder geteilt. Nur noch zwei
Felder, fast schon die heutige Form, sind auf dem Stempelpapier der
Glückstädter Kanzlei 1689 zu finden. Ab 1837 findet sich das Wappen auch
auf den Knöpfen und Epauletten der schleswig-holsteinischen
Ritterschaft; während der Erhebungszeit ab 1848 ziert es Uniformen. Als
die Preußen 1867 die Herzogtümer Schleswig und Holstein als eine Provinz
annektierten, behielten sie dieses Wappen bei. Die Preußen drehten
jedoch die Löwen um. Sie sehen seitdem nicht mehr aus dem Schild heraus,
sondern auf das Nesselblatt. Damit wird unterstrichen, daß es sich um
ein Allianzwappen handelt.
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