Traditionelle Gerichte 
aus der
Schleswig-Holsteinischen Küche
Söötsuur
(süßsauer)
Bekannt und beliebt ist vor allem die Geschmackskombination "söötsuur" .
Gerichte wie die süßsaure Gänsekeule, das Holsteiner Sauerfleisch 
oder das süßlich angemachte Rübenmus erhalten ihren typischen Geschmack
bereits durch die Art der Zubereitung.

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  • Angelner Schnüsch
 
 
 
 
 
 

 

 

 

 

 

 


 

Angelner Schnüsch

Schnüsch ist ein norddeutscher Eintopf,
der nicht nur einen lustigen Namen hat, sondern auch lecker und gesund ist. 
Mit viel Gemüse und einer Menge Mut zur Kreativität lässt sich das Grundrezept je nach Geschmack abwandeln.
Schnüsch hat Tradition als norddeutscher Eintopf .Da geht es schon darum: Dick oder dünn !
Standard aber dann ist das dabei, was der Markt bzw. der eigene Garten hergibt.
Schnüsch ist sehr mild und die Zutaten sollten von kräftigem Geschmack sein!
z.B.: Schinken, Matjes, Frikadelle und was ein jeder sonst gern mag.


Zutaten für Schnüsch

250 Gramm grüne Bohnen
250 Gramm Mohrrüben
250 Gramm Erbsen
250 Gramm Kartoffeln
250 Gramm dicke Bohnen
250 Gramm Kohlrabi
1 Liter Milch
25 Gramm Butter



25 Gramm Mehl
Salz
Zucker
Pfeffer
Muskatnuss
Petersilie
Bohnenkraut

Zubereitung:

Schnüsch richtig gemacht ist sehr arbeitsintensiv, weil man fast alles separat kochen sollte.
Die Bohnen in viel Wasser, reichlich Salz und etwas Bohnenkraut gar kochen und abgießen.
Die Möhren bzw. Karotten und Erbsen kann man zusammen kochen. Ins kochende Wasser, 
genau wie die Bohnen, mit Salz und mehr oder weniger Zucker garen und das Kochwasser für die Sauce aufheben.
Die dicke Bohnen, auch Pferdebohnen genannt mit reichlich Salz gar kochen und abgießen.
Die Kohlrabi schälen und in 1 cm Streifen oder Würfel schneiden und in viel Wasser, reichlich Salz, 
einer Prise Zucker und etwas Liebstöckel gar kochen und abgießen.

Jetzt alles in einen, die ganze Menge fassenden großen Topf geben, einen Liter
Milch sowie ausreichend von dem Gemüsewasser der Erbsen und Karotten dazu.
Alles aufkochen und mit Salz und Gemüsebrühe aus dem Glas, gibt es bei jedem
Discounter, abschmecken. Und jetzt kommt die große Streitfrage: Dick oder dünn?
Ich halte die Mitte, also etwas sämig, für gut, das einfachste wäre also,
nach Wunsch abziehen bzw. andicken.