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Umgebung von Lehbek


Naturschutzgebiet Die Geltinger Birk


Die Geltinger Birk (dänisch: Gelting Birk) ist seit 1986
ein Naturschutzgebiet an der schleswig-holsteinischen Ostsee.
Es liegt nordöstlich von Gelting
überwiegend im Bereich
der Gemeinde Nieby an der Geltinger Bucht am Ausgang der Flensburger Förde


Die heutige Halbinsel Geltinger Birk ist erst im Laufe der Jahre zu dem Naturschutzgebiet geworden,
dass sie heute ist. Einst lag vor der Küste Geltings die Insel Beveroe,
was so viel heißt wie „Biber“ vom dänischen Baever.
Durch Sandablagerungen bildeten sich vor der Festland-Küste sogenannte Strandwälle,
langgestreckte Landzungen aus Sand, die im Laufe
der Zeit die Insel mit dem Festland verbanden. Das Material für diese
Wälle stammt von der Felsküste vor Falshöft.




Die Mühle Charlotte ist das bauwerkliche Symbol der Geltinger Birk und begrüßt Ausflügler und Urlauber am Eingang des Naturschutzgebietes vom Geltinger Noor aus. 

Die zur Entwässerung des Noores und zum Kornmahlen erbaute Erdholländermühle wurde 1826 durch den Rittmeister von Hobe vom Gut Gelting errichtet. Ihre Aufgabe war es, gemeinsam mit einer weiteren Mühle, das Grundwasser aus den dahinterliegenden Feldern in die Ostsee zu pumpen.

Die Mühle wurde nach Oberstallmeisterin Charlotte von Plessen, einer geborenen Herzogin von Mecklenburg benannt, die 1822 auf Schloss Gelting verstorben war.

Heute befindet sich die Mühle im Privatbesitz und wurde zu einem komfortablen Ferienhaus umgebaut.
   
Konikpferde in freier Natur



Die im März 2002 ursprünglich auf der Birk ausgewilderten Gruppe der Konik-Pferde bestand aus einem Hengst und zehn Stuten. Bereits im April des gleichen Jahres sprang das erste Fohlen durch das Grün. Die Pferde gehören, wie die Birk, der Stiftung Naturschutz und werden vom Verein „Wildpferde Geltinger Birk“ betreut.

Ursprünglich stammen die Koniks aus Polen, wo Konik soviel wie kleines Pferd bedeutet. Die als Ponys geltenden Tiere sind sehr robust und spielen deshalb sowohl in der Landwirtschaft als auch - wie in Gelting - bei der Erhaltung von Naturschutzgebieten eine große Rolle.


Falshöft



Der Leuchtturm Falshöft wurde im Jahre 1910 nach 2-jähriger Bauzeit als Quermarken- und Orientierungsfeuer in Betrieb genommen.

Der Turm besteht aus sich nach oben verjüngten Gusseisen-Elementen der Isselburger Hütte, die beim Bau vor Ort verschraubt worden sind. Die Gründung des aus 2 Galerien bestehenden Leuchtturmes erfolgte auf einem rot gemauerten Sockel. Zuletzt diente der Turm nur noch als «Quermarkenfeuer» und wies mit seinen beiden Sektoren auf die Untiefen vor Kalkgrund und dem Bredgrund hin, welche aber ebenfalls durch den Leuchtturm Kalkgrund bezeichnet werden.

Nur 92 Jahre verrichtete das Leuchtfeuer Falshöft seinen aktiven Dienst für die Schifffahrt in der Flensburger Förde. In Zeiten von Navigation durch GPS haben die Leuchtfeuer an den Küsten in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung verloren. So wurde auch das Feuer des Leuchtturmes Falshöft am 1. März 2002 gelöscht.
   

Gelting Mole




Beim Luft- und Kneippkurort Gelting, unweit von Lehbek und nahe dem Naturschutzgebiet Geltinger Birk,
dem größten Naturschutzgebiet Schleswig-Holsteins,
in dem Wildpferde (sog. Koniks) und Highland-Rinder
wie in freier Wildbahn leben, liegt der Sporthafen Gelting-Mole
an der S-Küste der Geltinger Bucht in der N-lichen Region Angeln.
Die Geltinger Bucht liegt gegenüber der Küste Dänemarks,
am Ausgang der Flensburger Förde zur Ostsee,
im Norden von Schleswig Holstein und ist perfekter Ausgangspunkt
um Flensburger Förde oder die dänische Inselwelt zu erkunden.

Die Geltinger Bucht erlangte Bekanntheit während der Ölkrise in den 1970er Jahren
als Reede für Tankschiffe ohne Ladung und bereits 1945 durch die Versenkung
von 47 U-Booten zum Ende des 2. Weltkriegs.

Die Geltinger Birk aus verschiedenen Perspektiven



Geltinger Noor, Blick auf den Wald NORDSCHAU



Am Eingang zur Birk: Die Mühle Charlotte


Herbst am Geltinger Noor


Sommer am Geltinger Noor.

Hinten rechts die Geltinger Birk.



Wanderweg Nordschau

Geltinger Bucht bei Wackerballig.


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